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Porsche

SpezifikatIonen

Hersteller:
Porsche
Modell:
911 T/R
Baujahr:
1968
Exterieur:
Hellelfenbein
Interieur:
Schwarz
Besonderheit:
teilgenommen an den "24h von le Mans" 1969 teilgenommen an den "1.000 Km von Paris" 1969 vollständig restauriert in 2014
Preis:
Preis auf Anfrage
Steuer / VAT:
Umsatzsteuer nicht ausweisbar (§25a UStG.)

Historie

Um seinem mythischen R einen Nachfolger zu geben, entschied sich Porsche 1968 eine radikale Version seines 911 T anzubieten. Logischerweise entschied man sich für den „T“ da seine Karosserie bereits 52 kg leichter war als das „S-Modell“. Diese Version wurde als T/R bezeichnet und um sie wettbewerbsfähiger zu machen, wurde das Auto von jeglicher Art von Dämpfmaterial befreit. Das Gesamtgewicht wurde dadurch um weitere 25 Kg reduziert.

Damals konnte man bei dieser Modellbaureihe eine Vielzahl von Rennsport-Optionen ab Werk bestellen. Die Ausstattungsliste reichte von zwei Motorvarianten, einem 911 S-Motor mit 160 PS oder einem 906-Motor mit Doppelzündung welcher 210 PS entwickelt, bis hin zu speziellen Getriebe- und Rallye-Ausrüstungen. Insgesamt verließen circa 35 T/R-Exemplare das Werk, 4 davon waren Rechtslenker.

Unser Fahrzeug mit der Fahrgestell-Nr. 118 20 807 wurde damals im April 1968 als Neufahrzeug an Claude Ballot-Lena vom in Levallois ansässigen, französischen Rennteam Ecurie Sonauto ausgeliefert. Ausgestattet mit einem 2-Liter-911 S-Motor vom Typ 901/02, einem 5-Gang Schaltgetriebe (901/54) mit Nürburgring-Übersetzung und einigen seltenen Werksoptionen, darunter die Rallye-Ausrüstung und eine Fußstütze.

Dieser 911, mit dem Kennzeichen 6350 UT 75, hat 1968 an einem Rennen in Montlhéry und der Rallye Sud-Ouest in Acquitaine teilgenommen. Beide Male wurde das Auto vom französischen Rennfahrer Claude Ballot-Lena eingesetzt. Mit Rene Mazzia und Pierre Mauroy am Steuer nahm der T/R an den 24 Stunden von Le Mans 1969 mit der Startnummer 63 teil. Aufgrund von Getriebeproblemen schied #807 aus dem Rennen aus. Im gleichen Jahr nahm das Auto mit Startnummer 28 an den 1000 km von Paris teil, wo es auf dem 15. Platz landete und die beste Qualifikationszeit in der GT-Serie erreichte. Ein Jahr darauf, 1970 nahm der T/R erneut beim Coupes de l’ACIF in Montlhéry mit Pierre Mauroy am Steuer teil und belegte den zehnten Platz. Der neue Besitzer Roland Tozzi meldete den T/R bei dem 24 Stunden Rennen und 3 Stunden Rennen von Le Mans 1971 an, nahm jedoch an beiden Veranstaltungen nicht teil.

Unser 911 T/R wurde 2014 bei Franco Lembo Automobilia in Reims restauriert und in seiner ursprünglichen Farbkombination aus Hellelfenbein (Light Ivory, 6804) und schwarzem Interieur fertiggestellt. Wie bei den meisten Rennwagen besitzt # 807 heute nicht mehr seinen ursprünglichen Motor und Getriebe und ist jetzt mit einem 906er-Motortyp 901/20 ausgestattet, welche die optionale und leistungsstärkere Motoroption für den 911 T/R war. Merkmale wie die für die 24 Stunden von Le Mans spezifische Seitenleuchte sowie ein Notausschalter deuten auf die besondere Renngeschichte dieses Porsche hin. Eine Teilnahme an den großen, internationalen Rennveranstaltungen wie beispielweise Le Mans Classic oder Tour Auto sind durch den FIA zertifizierten Überrollkäfig und weiteren Sicherheitsausstattungen möglich.

Wir sind stolz darauf, diesen seltenen 911 in unseren Räumen zum Verkauf anbieten zu können. Dies ist eine seltene Gelegenheit, einen der wenigen T/Rs zu erwerben, die jemals vom Werk hergestellt wurden und zugleich eine spannende Renngeschichte aufweist.

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