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Spezifikationen

Hersteller:
Ferrari
Modell:
365 GTS/4 Daytona Spider
Baujahr:
1973
Km:
58.000
Farbe:
Giallo Fly
Besonderheiten:
Einer von 121
Ferrari Classiche zertifiziert
Matching numbers
Originalfarben
Deutsche Zulassung
Dokumente:
Ferrari Classiche Zertifikat
Deutsche Zulassungspapiere
Periodenbilder aus den 70er Jahren
Preis:
Auf Anfrage

Historie

Der Ferrari 365 GTB/4 wurde nach dem 1-2-3-Sieg bei den 24 Stunden von Daytona 1967 inoffiziell „Daytona“ genannt. Mit seinem jetzt neuen V12 mit 352 PS wurde der Daytona zum schnellsten Serienauto der Welt und entronnte damit den Lamborghini Miura. Technisch sorgte eine Trockensumpfschmierung für einen tieferen Einbau des Motors, und dadurch für einen geringen Schwerpunkt. Das Fünfgang-Getriebe ermöglichte eine perfekte Gewichtsverteilung von 50:50. Obwohl Ferrari zu Beginn den Daytona nur als Coupé bauen wollte, weckten die von Scaglietti und Pininfarina entworfenen Spider-Prototypen das Interesse von Ferrari, und einer der Vorschläge wurde genehmigt. Damit wurde der GTS/4 Spider 1969 auf der Frankfurter Automobilausstellung vorgestellt. Insgesamt wurden nur 121 Exemplare weltweit hergestellt.

Unser 365 GTS/4 Spider

Unser Fahrzeug trägt die Fahrgestellnummer 16839, und ist in der markenten Farbe Giallo Fly lackiert. Zusammen mit dem Innenraum mit Lederausstattung in Nero Vaumol sorgt die Farbkombination für ein atemberaubend schönes Exemplar. Von den 121 jemals hergestellten Daytona Spider ist unser Auto das 90. Fahrzeug. Es verfügt über einige Extras wie eine Klimaanlage für die heißen Sommer und ein Becker-Radio.

Unser Fahrzeug lief aus dem Band im März 1973 und wurde an William Harrahs Modern Classic Motors in Reno, Nevada, ausgeliefert. Sein erster Besitzer, James Nute aus Dearborn, Michigan, präsentierte den Daytona beim 12. jährlichen Ferrari Club America Treffen in Stone Mountain Park, Georgia, im Mai 1974. Jim Southard aus Atlanta kaufte das Auto 1976. In 1978 erward der in Kalifornien-lebende Deutsche Fred Johl den Daytona. Sein Bruder, Armin Johl, war berühmt für sein erfolgreiche Ledergeschäft und seine Ferrari-Sammlung.

Während seines Besitzes wurde der Daytona in Kalifornien zugelassen, bevor er nach Deutschland importiert wurde, wo er im Juni 1980 beim Treffen des Ferrari Owners Club auf dem Nürburgring und beim AvD-Oldtimer Grand Prix auf dem Nürburgring 1982 zu sehen war. Chassis 16839 wurde 1986 an Kay Bradford aus Villanova, Pennsylvania, verkauft. Herr Bradford behielt das Fahrzeug drei Jahre lang, bevor er es an Gerald Bowers aus Philadelphia verkaufte, woraufhin der Tacho 29.132 Meilen anzeigte. Der Spider wurde im Juni 1990 beim sechsten jährlichen Reading Concours d’Elegance in Pennsylvania ausgestellt und gewann einen Klassenpreis. Mr. Bowes behielt das Auto weitere drei Jahre, bevor er es an den nächsten Eigentümer verkaufte.

Der Daytona fand 1993 seinen Weg nach New York, im Besitz von Gary Schaevitz, der das Auto zwei Jahre lang behielt, und verkaufte es dann an Dean Becker, Inhaber einer Beeper-Firma. Nach einem weiteren amerikanischen Besitz wurde der Daytona im April 1999 an den weltbekannten Sammler Sir Anthony Bamford aus Stoke-on-Trent, England, verkauft. Der Markenexperte Terry Hoyle wurde beauftragt, eine vollständige kosmetische Restaurierung des Fahrzeuges durchzuführen, wo das Äußere sowie das Interieur in den originalen Auslieferungsfarben überholt wurden.

Das Auto fand erneut seinen Weg in die USA, wo es 2001 von Otis Chandler, dem Herausgeber der Los Angeles Times, in seinem Museum ausgestellt wurde. Das Auto wechselte erneut den Besitzer und wurde von Joel Finn aus Connecticut erworben. Im Jahr 2006 wurde das Auto an seinen nächsten amerikanischen Besitzer verkauft, der das Auto fast 13 Jahre lang behielt. In diesem Zeitraum wurde das Fahrzeug sehr selten bewegt, sehr akribisch gepflegt, und in einer klimatisierten Garage gelagert. In 2019 wurde unser Daytona an einem Deutschen Sammler verkauft. In seiner Garage klassiche und bedeutende Fahrzeuge der Marken Ferrari und Lamborghini.

Unser Spider behält seinen originalen Motor und Getriebe und ist daher ein Matching Numbers Fahrzeug. Es besitzt ein Ferrari Classiche-Zertifikat, das sowohl die Originalität des Antriebsstrangs als auch die Auslieferungsfarben von Giallo Fly und Nero Leder bescheinigt. Die Laufleistung von 36.000 Meilen wird als original vermutet. Insgesamt ist das Auto in einem atemberaubenden Zustand, nicht überrestauriert, mit noch sehr originalem Interieur, Motorraum, Kofferraum, und Verdeck. Sein wunderschönes Pininfarina Design in Verbindung mit dem exquisiten V12 von Ferrari sowie seine Seltenheit und sein Zustand machen es zu einer Piece de resistance für jede Sammlung von Ferraris oder italienischen Autos.

Schaltkulisse ist stolz darauf, diesen wunderschönen Matching-Numbers Daytona Spider in sehr gutem Zustand und mit Ferrari Classiche Zertifikat anzubieten. Das Fahrzeug kann in unserem Showroom in Taufkirchen bei München nach Terminvereinbarung besichtigt werden.

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