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SpezifikatIonen

Hersteller:
Ferrari
Modell:
Ferrari 365 GTB/4 Daytona Plexiglass
Baujahr:
1969
Km:
24.500
Exterieur:
Giallo Fly
Interieur:
Schwarz
Besonderheit:
Chassis #12419
Der zweite Daytona der jemals gebaut wurde
1969 Frankfurt Motorshow Fahrzeug
Begehrenswertes Plexiglas Modell
Preis:
POA

Historie

In den 60ern wurde der revolutionäre Lamborghini Miura vorgestellt, der bis zum heutigen Tag als das erste Superauto, das jemals hergestellt wurde, angesehen wird. Ferrari musste dieser Bedrohung aus Sant‘Agata Bolognese mit Einführung seines bislang teuersten und schnellsten Straßenautos kontern. Mit der offiziellen Bezeichnung 365 GTB/4 wurde das Flaggschiff-Modell 1968 beim Paris Auto Salon vorgestellt und war, ganz wie von Ferrari beabsichtigt, eine echte Sensation. Das Modell mit seinem atemberaubenden Pininfarina-Karosseriedesign und dem leistungsstarken 353-PS-Lampredi-Vierzylinder-V12-Motor eroberte die Herzen der Medien und der Menschen. Nicht nur die Optik war bemerkenswert; dank einer Höchstgeschwindigkeit von 280 km/h war es auch das schnellste Auto, das je gebaut wurde. Es übertraf den Miura auf jede vorstellbare Art und bewährte sich auch während der 1970er im Rennsport. Von den 1.284 jemals hergestellten Ferrari Daytonas verließen lediglich 530 das Werk mit der Plexiglas-Nase, die sie bis zum heutigen Tag zur begehrtesten Daytona-Version macht.

Das besagte Auto, Chassis #12419, ist ein äußerst seltener Daytona, und zwar der zweite Wagen, der aus dem Werk rollte. Unser Fahrzeug wurde als begehrtes Plexi-Exemplar im April 1969 fertiggestellt und an den offiziellen Ferrari-Händler Auto Becker in Düsseldorf übergeben. Chassis #12419 ist nicht nur einer der allerersten 365 GBT/4, sondern hat auch eine interessante und ausgefüllte Vergangenheit, da es im September des gleichen Jahres bei der 44. lAA in Frankfurt ausgestellt wurde. Das Auto war ein absoluter Publikumsmagnet mit seiner markanten Lackierung in Giallo Fly (20-Y-191) und seinem Lederinterieur in Nero (VM 8500); man könnte sagen, der Star der Show. Es wurde, stilecht, von dem bekannten Unternehmen Carrozzeria Bachelli & Villa in Modena, Italien, professionell in einen Spider konvertiert und anschließend rot umlackiert, mit schwarz-rotem Interieur. Das Original-Coupé-Dach wurde natürlich aufbewahrt und später im Jahr 2015 von Carrozzeria Egidio Brandoli in Montale mit dem besagten Wagen wiedervereint.

In den nächsten Jahren ging das Auto in den Besitz von Giancarlo Gagliardi und anschließend in den 80ern von Gérard Boireaux in Belgien, wo es 1989 bei der Autoretro ausgestellt wurde. Danach wurde es an Eric Hamdi, der Eigentümer der Uhrenboutique MMC in Frankreich, übergeben, der das Fahrzeug 15 Jahre lang behielt. In den darauffolgenden Jahren fand Chassis #12419 zunächst 2011 ein Zuhause in Paris und anschließend 2014 in Modena, bevor es in die Sammlung des aktuellen deutschen Eigentümers aufgenommen wurde.

Heute glänzt Chassis #12419 wieder in den Originalfarben und ist voll restauriert. Die Kennzeichnung AP/8 wurde auf dem Motorblock eingraviert und könnte sich laut Quellen von Ferrari auf die Abkürzung einer Prototyp-Abteilung beziehen. Die Karosserie ist in atemberaubendem Zustand, genau wie das Interieur und das Fahrwerk. Es ist ein wahrhaft exquisites Exemplar einer der berühmtesten Grand Tourer von Ferrari, mit seiner begehrten Plexiglas-Nase und einer interessanten und bedeutungsschweren Vergangenheit.

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